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Wassersport- und Kulturzentrum, Ittigen/Worblaufen

Copyright: Christine Blaser, Bildaufbau, Bern
Das neu integral renaturierte Aareufer wertet die Flussufer- und Landschaftsstrukturen der Gemeinde Ittigen/Worblaufen auf. Das filigrane, hölzerne Gebäude ist Bestandteil dieses Projektes. Das Bauwerk thematisiert die Besonderheit des Ortes mit der Aare, den Wiesen, den Freiflächen und dem baumbestandenen Hang. Losgelöst vom prägenden Hang steht der eingeschossige Holzbau mit
durchgehendem Dach. Seine offene, raumgreifende Struktur verzahnt sich mit Freiraum und Umgebung. Ein leichtes schwebendes Dach über transluziden und geschlossenen Kuben lässt die Landschaft durch das schlichte Gebäude fliessen.
Die Anordnung der Kuben in der hölzernen Struktur erzeugt gedeckte offene Räume, attraktive Kommunikations- und Verweilorte und eine differenzierte Identität. Das ganze räumliche Angebot weist eine disziplinierte Grundstruktur, eine Variabilität und eine Nutzungsvielfalt auf. Das Restaurant, die öffentlichen WC-Anlagen auf der Westseite, die Räumlichkeiten für den Wassersport auf der Ostseite. Alle Räume können von der Hangseite und der Wiesenseite bespielt werden. Der multifunktionale Clubraum lässt sich unterschiedlich nutzen und lässt sich im Sommer grosszügig öffnen.
Die Tragstruktur aus Holz ist skelettartig und das durchgehende, schwebende Dach definiert die gedeckten Aussenräume und den Rhythmus der Fassadeneinteilung. Die aussteifenden Kuben und Schotten sind der Struktur eingeschrieben. Auf einer simplen
Bodenplatte aus Stahlbeton ist die Holzkonstruktion aufgebaut. Die geschlossenen Kuben erhalten eine ausgezeichnet gedämmte Hülle. Die verwendeten Bauteile und natürlichen Materialien sind strapazierfähig und langlebig. Das Dach selbst ist extensiv begrünt, bietet die nötige Retention und schafft ökologisch wertvolle Ausgleichsfläche. Die passive und aktive Nutzung der Sonnenenergie ist wichtiger Bestandteil des Energiekonzeptes. Das raumbildende Vordach mit integrierten PV-Modulen sorgt im Sommer für eine wirksame Verschattung.
durchgehendem Dach. Seine offene, raumgreifende Struktur verzahnt sich mit Freiraum und Umgebung. Ein leichtes schwebendes Dach über transluziden und geschlossenen Kuben lässt die Landschaft durch das schlichte Gebäude fliessen.
Die Anordnung der Kuben in der hölzernen Struktur erzeugt gedeckte offene Räume, attraktive Kommunikations- und Verweilorte und eine differenzierte Identität. Das ganze räumliche Angebot weist eine disziplinierte Grundstruktur, eine Variabilität und eine Nutzungsvielfalt auf. Das Restaurant, die öffentlichen WC-Anlagen auf der Westseite, die Räumlichkeiten für den Wassersport auf der Ostseite. Alle Räume können von der Hangseite und der Wiesenseite bespielt werden. Der multifunktionale Clubraum lässt sich unterschiedlich nutzen und lässt sich im Sommer grosszügig öffnen.
Die Tragstruktur aus Holz ist skelettartig und das durchgehende, schwebende Dach definiert die gedeckten Aussenräume und den Rhythmus der Fassadeneinteilung. Die aussteifenden Kuben und Schotten sind der Struktur eingeschrieben. Auf einer simplen
Bodenplatte aus Stahlbeton ist die Holzkonstruktion aufgebaut. Die geschlossenen Kuben erhalten eine ausgezeichnet gedämmte Hülle. Die verwendeten Bauteile und natürlichen Materialien sind strapazierfähig und langlebig. Das Dach selbst ist extensiv begrünt, bietet die nötige Retention und schafft ökologisch wertvolle Ausgleichsfläche. Die passive und aktive Nutzung der Sonnenenergie ist wichtiger Bestandteil des Energiekonzeptes. Das raumbildende Vordach mit integrierten PV-Modulen sorgt im Sommer für eine wirksame Verschattung.









Copyright général des photographies: Christine Blaser, Bildaufbau, Bern



Copyright général des plans / schémas / graphiques: Halle 58 Architekten und Fritschi&Beis Architekten, Bern
Textes Critères de Davos
Gouvernance
Der Gemeinde Ittigen/Worblaufen ist eine hohe Baukultur wichtig, deshalb wurde auch für dieses Bauwerk ein Studienauftrag durchgeführt. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Baukredit mit grosser Mehrheit zu.
Fonctionnalité
Der Ort erfüllt seinen Zweck, weil das Bauwerk über einen langen Zeitraum funktional sein, sich wandelnden Bedürfnissen gut anpassen, kann. Das hölzerne Bauwerk bietet am Aareufer eine hindernis- und barrierefreie, angemessene Infrastruktur für Wassersport, Freizeit und Kultur. Erreichen kann man das Gebäude gut mit dem Velo und mit dem ÖV in Fussdistanz.
Environnement
Das Gebäude ist Teil des Renaturierungsprojektes Aareufer Ittigen/Worblaufen – Bern.
Die Förderung der Biodiversität war ein Teilziel des Gesamtprojektes. Das hölzerne Bauwerk ist nach den Prinzipien des einfachen Bauens erstellt: eine simple Bodenplatte, Verzicht auf eine Unterkellerung und eine eingeschossige weiterverwendbare-, reparierbare-, Konstruktion aus Holz. Es wurden unproblematische oder rezyklierte Baustoffe verwendet um einen kleinen ökologischen Fussabdruck zu generieren.
Die Förderung der Biodiversität war ein Teilziel des Gesamtprojektes. Das hölzerne Bauwerk ist nach den Prinzipien des einfachen Bauens erstellt: eine simple Bodenplatte, Verzicht auf eine Unterkellerung und eine eingeschossige weiterverwendbare-, reparierbare-, Konstruktion aus Holz. Es wurden unproblematische oder rezyklierte Baustoffe verwendet um einen kleinen ökologischen Fussabdruck zu generieren.
Économie
Die Vielfalt der Nutzungen macht den Ort und das Gebäude für viele Menschen attraktiv. Die Nutzungsvielfalt und die partizipativ ausgearbeiteten Betriebskonzepte werden mit zur Wirtschaftlichkeit des Ortes beitragen. Die disziplinierte Gebäudestruktur mit einfacher, robuster Konstruktion und Materialisierung, sowie grossen Dachüberständen, wird einen langen Lebenszyklus aufweisen. Die energieeffiziente Gebäudehülle reduziert die Betriebskosten zudem erheblich.
Diversité
Das Gebäude bietet durch seine Nutzungsvielfalt mehr als nur Infrastruktur, trägt damit zu einem lebendigen Ort bei und bringt Menschen zusammen. Es entsteht ein öffentlicher Raum der einerseits durch viele Vereine genutzt und andererseits durch ein Restaurant mit gemeinsamen kulturellem Programm bespielt wird.
Contexte
Das Bauwerk thematisiert die Besonderheit des Ortes mit der Aare, den Wiesen, den Freiflächen und dem baumbestandenen Hang. Losgelöst vom prägenden Hang steht der eingeschossige Holzbau mit
durchgehendem Dach. Seine offene, raumgreifende Struktur verzahnt sich mit Freiraum und Umgebung. Ein leichtes schwebendes Dach über transluziden und geschlossenen Kuben lässt die Landschaft durch das schlichte Gebäude fliessen.
durchgehendem Dach. Seine offene, raumgreifende Struktur verzahnt sich mit Freiraum und Umgebung. Ein leichtes schwebendes Dach über transluziden und geschlossenen Kuben lässt die Landschaft durch das schlichte Gebäude fliessen.
Esprit du lieu
Authentisch und mit eigenständiger Identität verortet sich der langgestreckte Holzbau an der Aare. Der Ort direkt an der Aare und die Nutzungsvielfalt des Bauwerks bietet der Öffentlichkeit soziale Interaktionen und trägt dazu bei dass sich viele Menschen damit dem Wassersport- und Kulturzentrum identifizieren.
Beauté
Das Bauwerk überzeugt durch seine gestalterische, räumliche und formale Qualität. Die BetreiberInnen und NutzerInnen fühlen sich wohl und nehmen den Ort als schön wahr (Rückmeldungen an uns ArchitektInnen).
Caractéristiques
Lieu
3048 Ittigen
Catégorie d'ouvrage (SIA 102)
Loisirs, sport et détente
Type de tâche
Nouvelle construction
Type de procédure
Concours
Type de concours
Concours sélectifs
Coût de construction en CHF (SIA 416)
4.88 Mio
Surface de plancher en m² (SIA 416)
955
Planification
2021 → 2022
Réalisation
2022 → 2024
Année de mise en service
2024
Soumissionnaire(s) | Intervenants
Génie civil
WAM Ingenieure, Bern
Génie civil
Daniel Indermühle, Thun
Architecture du paysage
Landplan, Bern - verantwortlich für Renaturierungsprojekt Aare