...
Buswartehäuschen Ilanz 2023 / 2025

Copyright: F. Forcella
Auszug Jurybericht Wettbewerb
Die Aufgabe, für unterschiedliche Orte eine jeweilige Baute zu entwerfen, die derselben, einfachen, repetitiven und zusammenhängenden Nutzung dient, bringt die Frage mit sich, wie stark jeweilige Ortsmerkmale in eine Grundstruktur gestalterisch einfliessen sollen. Soll der Bau also die Charaktere des jeweiligen Ortes einbeziehen oder soll die Baustruktur neutral und überall gleichartig in ihrem Ausdruck sein und aber dennoch an allen Orten möglich und ebenso qualitätsbringend sein? ....
Hierbei wurde eine Struktur entwickelt, die grundsätzlich für alle Standorte identisch ist, sich aber in ihren Dimensionen und in ihren funktionalen Angeboten – je nach Möglichkeiten und Erfordernissen des Ortes - anpassen lässt. Sie zeigt sich in ihrer Art immer zurückhaltend und in gewissem Sinne auch neutral. Materialien, Konstruktionsart, Farbigkeit und Benutzungsart blieben immer dieselben. Betrachten wir die Station im Genaueren: Der Projektverfasser schlägt ein konstruktives Stecksystem aus regionalem Massivholz vor. Die Stützen und Wandscheiben sind in strickbauähnlicher Art zusammengefügt und in ihren Elementgrössen variabel. So können die unterschiedlichsten Bedürfnisse an eine Busstation erfüllt werden.
Die Wahl des Materials Holz sowie die gewählte Konstruktionsweise ..... sind naheliegend und identitätsstiftend ....... wo Wände sonst gefasste Innenräume bilden, bilden hier Wandscheiben gegen aussen hin halboffene Räume. Der Strickbau wird zum freistehenden, luftigen, schwebenden Scheibenbau.
Das auskragende Dach schützt das Holz und man kann daher lange Lebensdauer und niedrige Unterhaltskosten erwarten. Das vorgeschlagene System .... aber vor allem auch als gestalterisch überraschend und neuartig.
Die Busstation wird nirgends zur Konkurrenz zu umgebendem Bestand.
Sie bleibt somit universell anwendbar und wird als der erwünschte „rote Faden“, also als Erkennung der Zusammengehörigkeit innerhalb der Gemeinde Ilanz gelesen werden.
Die Aufgabe, für unterschiedliche Orte eine jeweilige Baute zu entwerfen, die derselben, einfachen, repetitiven und zusammenhängenden Nutzung dient, bringt die Frage mit sich, wie stark jeweilige Ortsmerkmale in eine Grundstruktur gestalterisch einfliessen sollen. Soll der Bau also die Charaktere des jeweiligen Ortes einbeziehen oder soll die Baustruktur neutral und überall gleichartig in ihrem Ausdruck sein und aber dennoch an allen Orten möglich und ebenso qualitätsbringend sein? ....
Hierbei wurde eine Struktur entwickelt, die grundsätzlich für alle Standorte identisch ist, sich aber in ihren Dimensionen und in ihren funktionalen Angeboten – je nach Möglichkeiten und Erfordernissen des Ortes - anpassen lässt. Sie zeigt sich in ihrer Art immer zurückhaltend und in gewissem Sinne auch neutral. Materialien, Konstruktionsart, Farbigkeit und Benutzungsart blieben immer dieselben. Betrachten wir die Station im Genaueren: Der Projektverfasser schlägt ein konstruktives Stecksystem aus regionalem Massivholz vor. Die Stützen und Wandscheiben sind in strickbauähnlicher Art zusammengefügt und in ihren Elementgrössen variabel. So können die unterschiedlichsten Bedürfnisse an eine Busstation erfüllt werden.
Die Wahl des Materials Holz sowie die gewählte Konstruktionsweise ..... sind naheliegend und identitätsstiftend ....... wo Wände sonst gefasste Innenräume bilden, bilden hier Wandscheiben gegen aussen hin halboffene Räume. Der Strickbau wird zum freistehenden, luftigen, schwebenden Scheibenbau.
Das auskragende Dach schützt das Holz und man kann daher lange Lebensdauer und niedrige Unterhaltskosten erwarten. Das vorgeschlagene System .... aber vor allem auch als gestalterisch überraschend und neuartig.
Die Busstation wird nirgends zur Konkurrenz zu umgebendem Bestand.
Sie bleibt somit universell anwendbar und wird als der erwünschte „rote Faden“, also als Erkennung der Zusammengehörigkeit innerhalb der Gemeinde Ilanz gelesen werden.












Copyright général des plans / schémas / graphiques: F. Forcella
Textes Critères de Davos
Gouvernance
Umsetzung von behindertengerechten Wartehäuschen in den verschiedenen Fraktionen der Gemeinde.
Einbezug der Lokalen Unternehmer.
Von der Gemeinde iniziierter örtlicher Wettbewerb.
Aus dem Ort für den Ort.
Einbezug der Lokalen Unternehmer.
Von der Gemeinde iniziierter örtlicher Wettbewerb.
Aus dem Ort für den Ort.
Fonctionnalité
Eine komplexe Aufgabenstellung, mit der ideellen Auseinandersetzung, aus einheitlichem Material / Bergfichte und einfachen Dimensionen, essenzielle Themen wie Stütze Wand Träger Dach, in der Nutzung und dem regionalen Kontext / Handwerk umzusetzen.
Alles ist Konstruktion, Haptik, Statik und Funktion.
Alles ist Konstruktion, Haptik, Statik und Funktion.
Environnement
Verwendung einheimischer Materialien (Bergfichte aus der Region,
Vals, Safien) Tradintionelle Bauweise neu interpretiert.
Unternehmer vor Ort (Ilanz), kurze Wege.
Konstruktion ist einfach zu demontieren und die einzelnen Materialien einfach zu trennen.
Vals, Safien) Tradintionelle Bauweise neu interpretiert.
Unternehmer vor Ort (Ilanz), kurze Wege.
Konstruktion ist einfach zu demontieren und die einzelnen Materialien einfach zu trennen.
Économie
Hochwertige handwekliche Umsetzung.
Konstruktion einfach, demontierbar, Elemente ersetzbar, langlebig.
Zwei Hauptelemente Wand, Dach die in der Werkstatt zusammengefügt, verbunden, gestrickt werden und vor Ort in einem Tag erstellt werden.
Konstruktion einfach, demontierbar, Elemente ersetzbar, langlebig.
Zwei Hauptelemente Wand, Dach die in der Werkstatt zusammengefügt, verbunden, gestrickt werden und vor Ort in einem Tag erstellt werden.
Diversité
Umsetzung in verschiedenen Fraktion. Verbindendes Element in der Gemeinde, Identitätsstiftend. Variabel in der Umsetzung am jeweiligen
Ort und nach Bedürfnis, bezüglich Grösse und Orientierung.
Ort und nach Bedürfnis, bezüglich Grösse und Orientierung.
Contexte
Traditionelle Baukunst in neuem Ansatz für einen ''Zweckbau''. Massstäblich an jedem Ort neu gedacht.
Holz altert, verändert sich. Das Häuschen steht in Verbindung mit der Baukultur, dem Klima und ist dazugehörendes Element am Ort.
Holz altert, verändert sich. Das Häuschen steht in Verbindung mit der Baukultur, dem Klima und ist dazugehörendes Element am Ort.
Esprit du lieu
Identitässtiftend, anregend. Eigene Sprache für den Ort, die Gemeinde,
die Fraktionen.
Konstruktion, Gliederung fügt sich in den Raum, bildet Raum.
Schutz, Identität, Fühlen, Blickwinkel, Raum erfassen.
die Fraktionen.
Konstruktion, Gliederung fügt sich in den Raum, bildet Raum.
Schutz, Identität, Fühlen, Blickwinkel, Raum erfassen.
Beauté
Elemente die sich verbinden, überlagern und ergänzen, in einer lesbaren Sprache, einem Gefüge aus Proportion und Konstruktion.
Spiel mit Licht und Schatten, Material.
Spiel mit Licht und Schatten, Material.
Caractéristiques
Lieu
7130 Ilanz
Catégorie d'ouvrage (SIA 102)
Infrastructures de transport
Type de tâche
Nouvelle construction
Type de procédure
Concours
Type de concours
Concours sélectifs
Coût de construction en CHF (SIA 416)
20'000
Surface de plancher en m² (SIA 416)
Planification
2023 → 2023
Réalisation
2023 → 2023
Année de mise en service
2023
Soumissionnaire(s) | Intervenants
Architecture
Francesco Forcella
Maître d'ouvrage
Gemeinde Ilanz, 7130 Ilanz
Génie civil
Walter Bieler AG, 7000 Chur
Construction bois
lennari.ch, 7127 Sevgein
Construction acier
Cavegn+Jenzer, 7130 Ilanz