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Basler Kompass - 7 Punkte zum postfossilen Planen und Bauen

Copyright: Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur
Der Basler Kompass ist ein praxisorientiertes Steuerungs- und Arbeitsinstrument des Kantons Basel-Stadt für das Planen, Bauen und Weiterentwickeln des gebauten Lebensraums. Primär für die Mitarbeitenden der Dienststelle Städtebau & Architektur (S&A) entwickelt, ist er online auch für externe Planende zugänglich und wirkt als Orientierungshilfe im Koordinatensystem der Nachhaltigkeit. Er moderiert die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Planungspartner:innen, stärkt die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand und unterstützt die konsequente Ausrichtung auf das kantonale Netto-Null-Ziel 2037 im Gebäudesektor.
Der Kompass entstand im Kontext der kantonalen Klimaschutzstrategie (2023) und des Klimaschutzaktionsplans, der verlangt, direkte Emissionen aus dem Betrieb zu eliminieren sowie graue Emissionen aus der Erstellung auf ein Minimum zu reduzieren. Als bewusst einfaches und kompaktes Instrument übersetzt der Kompass komplexe Zielsetzungen in sieben handlungsleitende Prinzipien. Und dies über alle Projektphasen – von der strategischen Planung über Wettbewerbe bis zur Realisierung. Er verbindet Baukultur, Klimaschutz, Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung, Biodiversität und soziale Qualität, er ergänzt das vorhandene Normenwerk um eine qualitative Ebene.
Die sieben Themenfelder – von Baukultur, klimaneutrales Bauen und Ressourcennutzung über Aufenthaltsqualität, Lebensraum und umweltgerechte Entscheidungen bis zur Vision und Innovation – fördern interdisziplinäre Abwägungen, Lernprozesse und eine langfristig kosteneffiziente Transformation der gebauten Umwelt. Als ergänzendes Werkzeug stellt der digitale UPB-Zettelkasten Grundlagen, Arbeitshilfen, Beispiele und Links bereit und unterstützt vernetztes, systemisches Denken. Damit leistet der Basler Kompass einen substanziellen Beitrag zur zeitgenössischen Baukultur und zur nachhaltigen Entwicklung urbaner Lebensräume.
Der Kompass entstand im Kontext der kantonalen Klimaschutzstrategie (2023) und des Klimaschutzaktionsplans, der verlangt, direkte Emissionen aus dem Betrieb zu eliminieren sowie graue Emissionen aus der Erstellung auf ein Minimum zu reduzieren. Als bewusst einfaches und kompaktes Instrument übersetzt der Kompass komplexe Zielsetzungen in sieben handlungsleitende Prinzipien. Und dies über alle Projektphasen – von der strategischen Planung über Wettbewerbe bis zur Realisierung. Er verbindet Baukultur, Klimaschutz, Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung, Biodiversität und soziale Qualität, er ergänzt das vorhandene Normenwerk um eine qualitative Ebene.
Die sieben Themenfelder – von Baukultur, klimaneutrales Bauen und Ressourcennutzung über Aufenthaltsqualität, Lebensraum und umweltgerechte Entscheidungen bis zur Vision und Innovation – fördern interdisziplinäre Abwägungen, Lernprozesse und eine langfristig kosteneffiziente Transformation der gebauten Umwelt. Als ergänzendes Werkzeug stellt der digitale UPB-Zettelkasten Grundlagen, Arbeitshilfen, Beispiele und Links bereit und unterstützt vernetztes, systemisches Denken. Damit leistet der Basler Kompass einen substanziellen Beitrag zur zeitgenössischen Baukultur und zur nachhaltigen Entwicklung urbaner Lebensräume.






Copyright général des photographies: Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur








Copyright général des plans / schémas / graphiques: Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Städtebau & Architektur
Textes Critères de Davos
Gouvernance
Transparente, nachvollziehbare und interdisziplinäre Entscheidungsprozesse
Entwicklung des Basler Kompass’ als partizipativer Prozess: Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus 7 Abteilungen (Raumplanung, Stadtraum, Städtebau, Hochbau, Gebäudemanagement und Denkmalpflege sowie die Fachstelle umweltgerechtes Planen und Bauen) entwickelte in einem Jahr den Basler Kompass. Dadurch wurde eine gute Durchgängigkeit über verschiedene Massstabsebenen (Planen und Bauen) gewährleistet.
Entwicklung des Basler Kompass’ als partizipativer Prozess: Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus 7 Abteilungen (Raumplanung, Stadtraum, Städtebau, Hochbau, Gebäudemanagement und Denkmalpflege sowie die Fachstelle umweltgerechtes Planen und Bauen) entwickelte in einem Jahr den Basler Kompass. Dadurch wurde eine gute Durchgängigkeit über verschiedene Massstabsebenen (Planen und Bauen) gewährleistet.
Fonctionnalité
Der Basler Kompass beschränkt sich auf die wesentlichen Stellschrauben des umweltgerechten Planens und Bauens und schafft Übersicht ohne unnötige Ablenkung. Er ist praxisorientiert und anwendbar für Richtpläne, Arealentwicklungen, Freiraum, Hochbau (Bestand/Neubau). Die 7 Punkte verbinden Zielvorgaben mit konkreten Handlungsoptionen und sichern Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Projekttypen.
Environnement
Konsequente Ausrichtung auf Klimaneutralität, Ressourcenschonung und Biodiversität.
Vermeidung von CO₂ im Betrieb, Reduktion grauer Emissionen in der Erstellung, Energieproduktion. Ergänzt durch Prinzipien zu Schwammstadt, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Wiederverwertung mineralischer Rückbaustoffe.
Vermeidung von CO₂ im Betrieb, Reduktion grauer Emissionen in der Erstellung, Energieproduktion. Ergänzt durch Prinzipien zu Schwammstadt, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Wiederverwertung mineralischer Rückbaustoffe.
Économie
Lebenszyklusbetrachtung, Werterhalt des Bestands und langfristige Investitionsqualität
Der Kompass zeigt, wie Klimaneutralität kosteneffizient erreicht werden kann: Bestand nutzen, einfach und kreislauffähig bauen, langfristige Werterhaltung durch Lebenszyklusdenken. Der Zettelkasten stärkt Effizienz durch gebündeltes, durchsuchbares Wissen.
Der Kompass zeigt, wie Klimaneutralität kosteneffizient erreicht werden kann: Bestand nutzen, einfach und kreislauffähig bauen, langfristige Werterhaltung durch Lebenszyklusdenken. Der Zettelkasten stärkt Effizienz durch gebündeltes, durchsuchbares Wissen.
Diversité
Kompass als Orientierungshilfe
Der Basler Kompass verbindet ökologische, soziale, kulturelle und prozessuale Aspekte. Er fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und stärkt die Vielfalt an Perspektiven in Planung und Entscheidfindung – als Voraussetzung für robuste, zukunftsfähige Lösungen im urbanen Raum.
Der Basler Kompass verbindet ökologische, soziale, kulturelle und prozessuale Aspekte. Er fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und stärkt die Vielfalt an Perspektiven in Planung und Entscheidfindung – als Voraussetzung für robuste, zukunftsfähige Lösungen im urbanen Raum.
Contexte
Basler Kompass als Hilfswerkzeug zur Umsetzung der klimapolitischen Ziele von Basel-Stadt: Nettonull bis 2037. Er reagiert auf die urbane Verantwortung in der Klimakrise: Städte als zentrale Orte der Transformation. Der Basler Kompass unterstützt nachhaltige Arealentwicklungen, qualitätsvolle Freiräume und klimafitte Gebäude und integriert lokale Ziele von Bund/Kanton in die Planungspraxis.
Esprit du lieu
Durch den Fokus auf Baukultur, gute Architektur und Nutzung des Vorhandenen stärkt der Kompass Identität und Kontinuität. Er priorisiert Umbau, Erhalt und Weiterentwicklung und schafft so baukulturell verankerte Lösungen mit stadträumlicher Qualität.
Der Basler Kompass wurde in limitierter Auflage in der Basler Papiermühle auf handgeschöpftem Papier gedruckt: Damit wird die Wertigkeit des Inhalts auch haptisch erlebbar gemacht.
Der Basler Kompass wurde in limitierter Auflage in der Basler Papiermühle auf handgeschöpftem Papier gedruckt: Damit wird die Wertigkeit des Inhalts auch haptisch erlebbar gemacht.
Beauté
Der Kompass betont Baukultur als Bestandteil der Nachhaltigkeit; gleichzeitig etabliert er die Nachhaltigkeit als Eckstein einer zeitgemässen Baukultur: Probleme werden mit guter Architektur gelöst, Aufenthaltsqualität und gesundes Klima in Gebäuden/Freiraum werden explizit als Qualitätsziele definiert. Damit verbindet er Ökologie mit gestalterischer Qualität.
Caractéristiques
Lieu
Basel
Catégorie d'ouvrage (SIA 102)
*
Type de tâche
Autre
Type de procédure
*
Coût de construction en CHF (SIA 416)
Surface de plancher en m² (SIA 416)
Planification
2024 → 2024
Réalisation
2024 → 2024
Année de mise en service
2024