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Mehrgenerationenhaus

Copyright: Zsigmond Toth x Studio Noun
In Jona entsteht ein nachhaltiges Mehrgenerationenhaus direkt am Fluss. Das Wohngebäude in Massivholzbauweise setzt auf natürliche Rohstoffe und verzichtet auf Kunststoffe. Dank moderner Technik versorgt es sich selbst mit Energie. Materialität, Energiekonzept und Gestaltung verbinden sich zu einem zeitgemässen Wohnkonzept.
Die klare Form und das expressive, auf Solarenergie optimierte Dach, verleihen dem Haus eine markante Silhouette. Frei verteilte Fenster erzeugen eine skulpturale Anmutung, während ihm kleine Anbauten eine Massstäblichkeit verleihen. Zwei Wohneinheiten auf drei Etagen bieten Platz für drei Generationen. Ein zentraler Treppenkern gliedert den Grundriss und trennt öffentliche von privaten Bereichen. Der Innenausbau setzt konsequent auf unbehandeltes Vollholz für eine warme natürliche Atmosphäre.
Passivbauelemente, moderne aber einfache Technik minimieren den Energieverbrauch erheblich. Die Südfassade nutzt gezielt Solareeinträge, Massivbauteile werden als Wärmespeicher aktiviert und speichern die Wärmeenergie aus der den Thermiekollektoren. Die PV-Indachanlage erzeugt ausreichend Strom, um die Wohnräume kontinuierlich zu versorgen. Ganzheitlich wird mehr als 3x mehr Energie geerntet als benötigt.
Die leimfreie Vollholzhülle aus Mondholz, in Kombination mit Lehmputz, Oxara Lehmsteinen regulieren das Raumklima auf natürliche Weise. Im Zusammenspiel schaffen sie ein gesundes wohl befindliches Innenraumklima.
Die Konstruktion setzt auf regionale nachwachsende Rohstoffe. Ein hoher Vorfertigungsgrad erhöht die Effizienz und reduziert Bauabfälle. Lokales Holz bildet die Primärstruktur und Innenwände im Untergeschoss aus zementfreien Lehmsteinen(Oxara) regulieren Feuchtigkeit. So kann das Mehrgenerationenhaus als Vorbild für eine nachhaltige Architektur dienen.
Die klare Form und das expressive, auf Solarenergie optimierte Dach, verleihen dem Haus eine markante Silhouette. Frei verteilte Fenster erzeugen eine skulpturale Anmutung, während ihm kleine Anbauten eine Massstäblichkeit verleihen. Zwei Wohneinheiten auf drei Etagen bieten Platz für drei Generationen. Ein zentraler Treppenkern gliedert den Grundriss und trennt öffentliche von privaten Bereichen. Der Innenausbau setzt konsequent auf unbehandeltes Vollholz für eine warme natürliche Atmosphäre.
Passivbauelemente, moderne aber einfache Technik minimieren den Energieverbrauch erheblich. Die Südfassade nutzt gezielt Solareeinträge, Massivbauteile werden als Wärmespeicher aktiviert und speichern die Wärmeenergie aus der den Thermiekollektoren. Die PV-Indachanlage erzeugt ausreichend Strom, um die Wohnräume kontinuierlich zu versorgen. Ganzheitlich wird mehr als 3x mehr Energie geerntet als benötigt.
Die leimfreie Vollholzhülle aus Mondholz, in Kombination mit Lehmputz, Oxara Lehmsteinen regulieren das Raumklima auf natürliche Weise. Im Zusammenspiel schaffen sie ein gesundes wohl befindliches Innenraumklima.
Die Konstruktion setzt auf regionale nachwachsende Rohstoffe. Ein hoher Vorfertigungsgrad erhöht die Effizienz und reduziert Bauabfälle. Lokales Holz bildet die Primärstruktur und Innenwände im Untergeschoss aus zementfreien Lehmsteinen(Oxara) regulieren Feuchtigkeit. So kann das Mehrgenerationenhaus als Vorbild für eine nachhaltige Architektur dienen.












Copyright für die Fotografien: Zsigmond Toth x Studio Noun












Copyright für die Pläne / Schemata / Grafiken: Studio Noun
Texte Davos Kriterien (Selbstevaluation)
Gouvernanz
Die Auftraggeberschaft hatte die Vision ein Haus zu bauen, welches langfristig einen möglichst kleinen Einfluss auf Ressourcen in Bezug auf Material und Energie aufweist. "Weniger aber besser" - Robust, langlebig und flexibel sollte es gestaltet sein. Ein gesundes Haus welches Umwelt und Bewohner nicht belastet.
Mit diesen Ansätzen wurde zusammen mit allen Beteiligten wie Auftraggeberschaft, Fachplanung und Unternehmern eine Idee entwickelt und realisiert.
Mit diesen Ansätzen wurde zusammen mit allen Beteiligten wie Auftraggeberschaft, Fachplanung und Unternehmern eine Idee entwickelt und realisiert.
Funktionalität
Ein kompaktes Volumen mit einem durchgesteckten Kern sind die Basis für einfache Grundrisse, welche verschiedenste Wohnszenarien ermöglichen.
Die Zimmer orientieren sich um einen zentralen Kern aus Arvenholz, der die Stockwerke erschliesst und mit Wärmeenergie versorgt. Räume sind nach ihren Bedürfnissen, ihre Funktion, Licht und Temperatur Bedürfnissen ausgerichtet.
Das grosse Dach erntet die Sonnenenergie.
Die Zimmer orientieren sich um einen zentralen Kern aus Arvenholz, der die Stockwerke erschliesst und mit Wärmeenergie versorgt. Räume sind nach ihren Bedürfnissen, ihre Funktion, Licht und Temperatur Bedürfnissen ausgerichtet.
Das grosse Dach erntet die Sonnenenergie.
Umwelt
Die leimfreie Vollholz-Konstruktion ist maximal langlebig und nachhaltig. Unbehandelte Materialien sind maximal kreislauffähig.
Gesamtheitlich hat die Erstellung des Hauses eine negative Bilanz -13'200kg/CO2. Dies bedeutet, das mehr CO2 gespeichert wird als durch die Erstellung entsteht. Im Vergleich hierzu wäre bei einer konventionellen Massivbauweise 116'000kg/CO2 verursacht worden.
Durch die Selbstversorgung mit Elektrischer- und Wärmeenergie wird der globale Einfluss weiter verringert.
Gesamtheitlich hat die Erstellung des Hauses eine negative Bilanz -13'200kg/CO2. Dies bedeutet, das mehr CO2 gespeichert wird als durch die Erstellung entsteht. Im Vergleich hierzu wäre bei einer konventionellen Massivbauweise 116'000kg/CO2 verursacht worden.
Durch die Selbstversorgung mit Elektrischer- und Wärmeenergie wird der globale Einfluss weiter verringert.
Wirtschaft
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Das richtige Material am richtigen Ort. Mit regionalen Materialien und regionalem Handwerk wurde im Zusammenspiel aller Gewerke effizient und klarem Ziel geplant, ein langlebiges robustes Haus zu bauen. Materialien wurden so gefügt, das diese sortenrein, einfach rückgebaut und ausgetauscht werden können. Durch die Solarthermie und Photovoltaik ist das Haus unabhängig von Energielieferanten. Die Investitionskosten werden sich so langfristig amortisieren.
Das richtige Material am richtigen Ort. Mit regionalen Materialien und regionalem Handwerk wurde im Zusammenspiel aller Gewerke effizient und klarem Ziel geplant, ein langlebiges robustes Haus zu bauen. Materialien wurden so gefügt, das diese sortenrein, einfach rückgebaut und ausgetauscht werden können. Durch die Solarthermie und Photovoltaik ist das Haus unabhängig von Energielieferanten. Die Investitionskosten werden sich so langfristig amortisieren.
Vielfalt
Das Haus nutzt die Solare Energie, die jeden Tag kostenlos auf uns herab scheint vierfach
1. Wir erzeugen Strom mit der PV-Anlage
2. Die thermische Energie wird mit der Solarthermie geerntet
3. Passive Energiegewinnung über die Einstrahlung der Sonne
Die 4. wird oft vergessen, ist aber essentiell für unser Leben.
4. Es ist die Biomasse um das Haus. Sie kühlt, versorgt uns mit wichtigen
Dingen und bietet Lebensraum für Flora und Fauna.
1. Wir erzeugen Strom mit der PV-Anlage
2. Die thermische Energie wird mit der Solarthermie geerntet
3. Passive Energiegewinnung über die Einstrahlung der Sonne
Die 4. wird oft vergessen, ist aber essentiell für unser Leben.
4. Es ist die Biomasse um das Haus. Sie kühlt, versorgt uns mit wichtigen
Dingen und bietet Lebensraum für Flora und Fauna.
Kontext
Wie sollen wir heute Bauen?
Gelegen in einer Wohnsiedlung besetzt das Haus die letzte Lücke in einer homogenen Siedlung. Es ordnet sich ein, aber will doch anders sein.
Es hinterfragt Gewohntes und stellt Thesen auf.
Gelegen in einer Wohnsiedlung besetzt das Haus die letzte Lücke in einer homogenen Siedlung. Es ordnet sich ein, aber will doch anders sein.
Es hinterfragt Gewohntes und stellt Thesen auf.
Genius Loci
Gemeinschaftliche Planung, Austausch auf Augenhöhe, gegenseitiges Vertrauen und vor allem der Mut Aller ermöglicht solch ein Projekt, welches ganzheitlich durchdacht ist.
Gestaltung als Werkzeug und nicht als Formalismus.
Gestaltung als Werkzeug und nicht als Formalismus.
Schönheit
Die Einfachheit des Hauses wird durch überraschende Momente und Details reichhaltig.
Das Arventreppenhaus empfängt und leitet durch das Vollholzhaus. Das Zusammenspiel aus den massiven Mondholzwänden und dem Lehmkern verbreiten Ruhe und Geborgenheit.
Querblicke verbinden Räume und bieten Blickbezüge in die Ferne.
Das Haus öffnet sich zum Garten, so verschmelzen Landschaft und Raum. Das gefaltete Dach spannt sich wie ein Zelt über das Haus, bietet Schutz und Raum für Haus und Mensch.
Das Arventreppenhaus empfängt und leitet durch das Vollholzhaus. Das Zusammenspiel aus den massiven Mondholzwänden und dem Lehmkern verbreiten Ruhe und Geborgenheit.
Querblicke verbinden Räume und bieten Blickbezüge in die Ferne.
Das Haus öffnet sich zum Garten, so verschmelzen Landschaft und Raum. Das gefaltete Dach spannt sich wie ein Zelt über das Haus, bietet Schutz und Raum für Haus und Mensch.
Eigenschaften
Ort
Jona, St. Gallen
Baukategorie (SIA 102)
Wohnen
Art der Aufgabe
Neubau
Art des Verfahrens
Direktauftrag
Baukosten in CHF (SIA 416)
2.1 Mio Bkp 2
Geschossfläche in m² (SIA 416)
451
Planung
2022 → 2023
Fertigstellung
2023 → 2024
Inbetriebnahme
2024
Einreichende | Projektbeteiligte
Architektur
Bauherrschaft
Patrick Hofmann
Bauherrschaft
Katja Schmucki
Holzbau
Bauphysik
Elektroplanung
HLKS-Planung
Fotografie
Bauingenieurwesen
Andere