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E-Nachschlagewerk für das Bauen an historischen Häusern - Appenzellerland

Copyright: Screenshot aus appenzellerland.bauatlas.ch – E-Nachschlagewerk für das Bauen an historischen Häusern, https://appenzellerland.bauatlas.ch (abgerufen am 19.01.2026).
Das „E-Nachschlagewerk für das Bauen an historischen Häusern Appenzellerland“ ist eine digitale Plattform zur Erhaltung und Weiterentwicklung historischer Bausubstanz. Sie macht konstruktions- und materialbezogenes Wissen zu traditionellen Bauweisen systematisch zugänglich und stellt fundierte Entscheidungsgrundlagen bereit, um Fehlentscheide, Folgekosten sowie substanzgefährdende Eingriffe zu reduzieren.
In der Praxis entstehen Bauschäden sowie atypische Konstruktions- und Gestaltungsdetails, begünstigt durch unpassende Reparatur- und Umbaumassnahmen und den Einsatz moderner Produkte, die vermeintlich wartungsfreie Lösungen versprechen, jedoch häufig nicht kompatibel sind. Das Projekt bündelt Erkenntnisse aus Untersuchungsberichten und Handlungsempfehlungen, konsolidiert diese redaktionell und überführt sie in ein praxisnahes, digitales erschlossenes Nachschlagewerk.
Die Plattform umfasst 17 Themen und ergänzt Inhalte mit Fotos, Skizzen und Videos. Verlässlichkeit und Aktualität werden durch qualitätssichernde Redaktion und kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistet. Adressiert werden Bauherrschaften, Planende, Handwerk, Unternehmen, Bewilligungsbehörden sowie die Aus- und Weiterbildung.
Das Pilotprojekt ist abgeschlossen, die modulare Programmierung ermöglicht die Integration weiterer Regionen. Finanzierung über öffentliche und private Mittel, Betrieb und Weiterentwicklung erfolgen durch das Projektteam in Zusammenarbeit mit der SIA Sektion St.Gallen/Appenzell. Damit wird fachliches Wissen breit verfügbar gemacht und der nachhaltige Umgang mit dem Bestand langfristig unterstützt, auch in der Praxis vor Ort.
In der Praxis entstehen Bauschäden sowie atypische Konstruktions- und Gestaltungsdetails, begünstigt durch unpassende Reparatur- und Umbaumassnahmen und den Einsatz moderner Produkte, die vermeintlich wartungsfreie Lösungen versprechen, jedoch häufig nicht kompatibel sind. Das Projekt bündelt Erkenntnisse aus Untersuchungsberichten und Handlungsempfehlungen, konsolidiert diese redaktionell und überführt sie in ein praxisnahes, digitales erschlossenes Nachschlagewerk.
Die Plattform umfasst 17 Themen und ergänzt Inhalte mit Fotos, Skizzen und Videos. Verlässlichkeit und Aktualität werden durch qualitätssichernde Redaktion und kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistet. Adressiert werden Bauherrschaften, Planende, Handwerk, Unternehmen, Bewilligungsbehörden sowie die Aus- und Weiterbildung.
Das Pilotprojekt ist abgeschlossen, die modulare Programmierung ermöglicht die Integration weiterer Regionen. Finanzierung über öffentliche und private Mittel, Betrieb und Weiterentwicklung erfolgen durch das Projektteam in Zusammenarbeit mit der SIA Sektion St.Gallen/Appenzell. Damit wird fachliches Wissen breit verfügbar gemacht und der nachhaltige Umgang mit dem Bestand langfristig unterstützt, auch in der Praxis vor Ort.












Copyright für die Fotografien: E-Nachschlagewerk für das Bauen an historischen Häusern


Copyright für die Pläne / Schemata / Grafiken: E-Nachschlagewerk für das Bauen an historischen Häusern
Copyright: E-Nachschlagewerk für das Bauen an historischen Häusern
Texte Davos Kriterien (Selbstevaluation)
Gouvernanz
Die Plattform schafft transparente und qualitätsgesicherte Entscheidungsgrundlagen für Bauherrschaften, Planende, Handwerk und Behörden. Durch redaktionelle Qualitätssicherung sowie die Einbindung lokaler Fachpersonen und des regionalen Gewerbes in die Inhalte fördert sie ortsspezifische, nachvollziehbare Prozesse. Damit stärkt sie die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und unterstützt eine verantwortungsvolle, langfristig ausgerichtete Bewirtschaftung historischer Bausubstanz.
Funktionalität
Das Nachschlagewerk erfüllt einen klaren Zweck. Es macht traditionelles Konstruktions- und Materialwissen praxisnah zugänglich und verhindert Fehlentscheide. Die klare Struktur mit 17 Kapiteln erleichtert die Orientierung und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf relevante Inhalte. Dadurch unterstützt die Plattform sichere, langlebige Reparatur- und Umbaumassnahmen und reduziert substanzgefährdende Eingriffe.
Umwelt
Hohe Baukultur schont die Umwelt insbesondere durch den Fokus auf Bestandserhalt statt Ersatz. Indem Fehlmassnahmen vermieden werden, werden Ressourcenverbrauch, Abfall und unnötige Materialwechsel reduziert. Die Plattform unterstützt kompatible, langlebige Materialien und Methoden und trägt dazu bei, dass Eingriffe am historischen Bestand über den gesamten Lebenszyklus nachhaltiger ausfallen.
Wirtschaft
Indem Folgekosten, Schäden und unpassende Umbaumassnahmen reduziert werden, entsteht langfristiger wirtschaftlicher Mehrwert. Die Plattform stärkt werterhaltende Investitionen in den Bestand und verbessert die Planungssicherheit in der Umsetzung. Die modulare Programmierung ermöglicht zudem eine effiziente Weiterentwicklung und die Integration zusätzlicher Inhalte oder Regionen, ohne das System neu aufbauen zu müssen.
Vielfalt
Die Plattform richtet sich an unterschiedliche Anspruchsgruppen, von Eigentümerschaft bis Fachpersonen und fördert damit eine inklusive Wissens- und Planungskultur. Sie unterstützt den Austausch zwischen Praxis, Behörden und Ausbildung und schafft ein gemeinsames Verständnis für qualitätsvolle Eingriffe im Bestand. Durch die Erweiterbarkeit können weitere Regionen ergänzt werden, wodurch das Wissen breiter verfügbar gemacht und regionale Erfahrungen besser vergleichbar werden.
Kontext
Der Fokus auf das Appenzellerland stellt sicher, dass traditionelle Bauweisen, Materialien und typologische Besonderheiten systematisch dokumentiert und in ihrem räumlichen Zusammenhang verstanden werden. Dadurch werden Lösungen gefördert, die Massstab, Materialität und Baukultur des Ortes respektieren. Die Plattform stärkt somit räumliche Kohärenz und unterstützt Eingriffe, die sich in Gebäude und Umgebung stimmig einfügen.
Genius Loci
Durch die Konzentration auf regionale Bautraditionen und die Vermeidung atypischer Konstruktions- und Gestaltungsdetails trägt das Projekt zur Stärkung des Genius Loci bei. Es unterstützt Sanierungen und Umbauten, die den Charakter historischer Gebäude erhalten und weiterentwickeln, statt ihn durch unpassende Standardlösungen zu verfälschen. Damit wird Identität und Verbundenheit mit dem Ort langfristig gesichert.
Schönheit
Fotos, Skizzen und Videos machen die gestalterischen Qualitäten historischer Baukultur greifbar. Die grafische Gestaltung der Website unterstützt dies zusätzlich: Struktur, Layout und visuelle Aufbereitung ermöglichen eine klare Orientierung und lenken den Blick auf typische Details und Materialien. Dadurch wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die ästhetische Wertschätzung für historische Bausubstanz gestärkt.
Eigenschaften
Ort
Appenzellerland
Baukategorie (SIA 102)
Weitere
Art der Aufgabe
Übrige
Art des Verfahrens
Direktauftrag
Baukosten in CHF (SIA 416)
650'000 CHF (Gesamtkosten)
Geschossfläche in m² (SIA 416)
-
Planung
2019 → 2021
Fertigstellung
2021 → 2025
Inbetriebnahme
2023
Einreichende | Projektbeteiligte
Andere
Andere
Fotografie
Denkmalpflege
Andere